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Artikel "Autovermietung"

Allgemeine Infos und Voraussetzungen

Wer ein Auto anmieten möchte sollte auf einige Dinge achten, das spart Zeit und Nerven. Fahrer und Mieter sollten wenigstens 21 Jahre alt sein. Jedoch ist dies abhängig vom Vermieter, diese Grenze kann auch bei 19 oder 23 Jahren liegen. Manche Anbieter gestatten die Vermietung auch ab dem Zeitpunkt des Führerschein Erwerbs. Für einige Sonderfahrzeuge, wie zum Beispiel Porsche, ist ein Mindestalter von 25 Jahren Voraussetzung. Ebenso sollte der Fahrer seit mindestens 1 Jahr im Besitz des Führerscheins sein. Wer einen Mietwagen über das Internet buchen möchte, sollte vorher einen Preisvergleich für Mietwagen aufsuchen. Hier kann man bequem Preise und Leistungen bekannter Online-Anbieter vergleichen und direkt buchen.

Fragen und Antworten

Broker oder örtlicher Vermieter?

Unter Broker versteht man einen Veranstalter, der keinen eigenen Fuhrpark hat, sondern den Kunden an örtliche Autovermieter weiterleitet. Da sie dies im großen Stil tun, bekommen sie meist Sonderrabatte von den Autovermietern, deshalb sind ihre Angebote meist günstiger, als wenn man direkt zum Autovermieter geht. Darüber hinaus bekommt man beim Broker auch ein Paket mit allen nötigen Versicherungen geschnürt, welche dann bereits im Preis enthalten sind. Autovermieter vor Ort sind meist 40% teurer als die Buchung von zu Hause aus, das gilt vor allem in den Hauptferienzeiten.

Ist für die Buchung eine Kreditkarte nötig?

Ja und Nein. Für die Bezahlung gibt es oftmals mehrere Lösungen. Manche Vermieter bieten auch die Möglichkeit eines Bankeinzuges und bei Altkunden gibt es auch Vorausleistungen.

Warum muss eine Kaution hinterlegt werden, wenn im Angebot steht, dass es keine Selbstbeteiligung bei Versicherungen gibt?

Viele Veranstalter haben eigentlich gar keinen eigenen Fuhrpark, sie vermitteln den Kunden an örtliche Vermieter weiter, die ihre eigenen Versicherungsbedingungen haben. Diese verlangen dann eine Kaution um im Falle eines Schadens die Selbstbeteiligung einbehalten zu können.

Versicherungsarten:

- Diebstahlversicherung
- Haftpflichtversicherung
- Vollkaskoversicherung
- UMP-Versicherung (Sie deckt die Schäden ab, die durch nicht versicherte Personen entstehen.)
- Personeninsassenversicherung

Kann man das Auto auch an anderer Stelle oder außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben?

Das ist abhängig vom Vermieter. Grundsätzlich sollte es in Deutschland kostenfrei sein, den Wagen an einer Niederlassung des Vermieters wieder abzugeben. Wird der Wagen außerhalb der Öffnungszeiten wieder abgegeben haftet der Mieter solange für dieses Fahrzeug, bis es von einem Mitarbeiter des Vermieters begutachtet worden ist.

Kann man ein bestimmtes Auto anmieten?

Beim Vermieter vor Ort kann man ein bestimmtes Auto aus dessen Fuhrpark anmieten. Wendet man sich hingegen an einen Veranstalter, kann man meist nur eine Fahrzeuggruppe wählen, oder einen Kundenwunsch angeben, den der Vermieter vor Ort zu berücksichtigen versucht.

Die allgemeine Tankregelung

Diese besagt, dass das Fahrzeug mit vollem Tank übernommen wird und auch mit vollem Tank zurückgegeben werden muss. Das heißt die Kraftstoffkosten für die gefahrenen Kilometer gehen zu Lasten des Kunden.

Versicherungen

Mietwagen-Vollkaskoversicherung

Diese Versicherung bietet uneingeschränkten Versicherungsschutz weltweit. Der Schutz gilt für die Dauer der Anmietung und tritt ein bei:

- Beschädigung des Mietwagens
- Diebstahl
- Vandalismus
- Feuer
- Reifen- und Glasschäden

Die Versicherungssumme und die Höhe der Selbstbeteiligung ist bei den verschiedenen Anbieter unterschiedlich hoch. Ebenso ist diese Versicherung optional, das heißt nicht standardmäßig im Mietvertrag enthalten.

Mietwagen-Haftpflichtversicherung

Diese Versicherung ist standardmäßig bei jeder Anmietung enthalten. Sie hat meist eine unbegrenzte Deckungssumme. Ist die Deckungssumme bei einigen Anbietern auf weniger als 1,5 Mio. Euro begrenzt so gibt es noch eine Zusatzpflichtversicherung die den Betrag bis 1,5 Mio. Euro abdeckt. Die Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden ab, die durch einen Eingetragenen verursacht wurden, ausgenommen Schäden am eigenen Auto, diese werden nur durch die Vollkasko übernommen. Bei Bewusstseinsstörungen des Fahrers durch Alkohol, Medikamente oder Drogen erlischt der Versicherungsschutz.

Mietwagen-Personeninsassenversicherung

Sie bietet Versicherungsschutz für die Folgen eines Unfalls an Insassen. Die Pauschale betragt 20.000 Euro bei Invalidität und 10.000 Euro bei Tod. Die PAL ist eine optionale Zusatzversicherung.

Senkung der Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung im Schadensfall kann ebenfalls gesenkt werden. Verschiedene Veranstalter bieten diese Option als optionale Versicherung mit an. Der Anteil der Selbstbeteiligung kann auf 500 oder sogar 250 Euro gesenkt werden.

Weitere Zusatzversicherungen

Es gibt weitere Zusatzversicherungen in Form von Diebstahlversicherung, Windschutzscheibenversicherung oder Reifenschadenversicherung. Diese machen Sinn, wenn keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen wird, die diese Schadensfälle mit einschließt. Was im Endeffekt günstiger ist, ist abhängig von den jeweiligen Anbietern.

Mallorca-Police

Die Mallorca-Police ist eine Versicherung für Mietwagen, welche Schadensfälle im Ausland deckt. Entgegen ihrem Namen schützt sie nicht nur auf der spanischen Ferieninsel Mallorca vor hohen Schadenssummen. Ein Unfall im Ausland kann ohne Mallorca-Police zum finanziellen Alptraum werden, da die Deckungen der Haftpflicht-Policen meist nicht ausreichen. Vor allem bei Personenschäden oder Auffahrunfällen können die Schadenssummen enorm sein. Die Mallorca-Police bietet zusätzlichen Schutz beim Führen eines gemieteten Fahrzeugs, vor allem in den Ländern der EU, der Schweiz und Norwegen. Viele KFZ-Versicherer haben diese Policen bereits vor einigen Jahren in ihre Verträge integriert.
Es gilt die Deckungssumme des jeweiligen Urlaubslandes. In Spanien sind das 340.000 Euro pro Person, in den USA 50.000 und in der Türkei "nur" 9.200 Euro. In Deutschland liegt die Deckungssumme bei 2,5 Mio. Euro pro Person und bei 500.000 Euro bei Sachschaden. Übersteigt die Schadensersatzforderung die Deckungssumme, was bei Personenschaden sehr schnell passieren kann, haftet der Fahrer des Mietwagens. Hier hilft nur die Mallorca-Police, welche die Deckungssumme für geliehene und gemietete Wagen erhöht. Sie gilt in allen europäischen Ländern, einschließlich Mittelmeer-Anrainerstaaten und den Kanaren. Die weltweite Variante heißt Traveller-Police und bietet den Schutz der Mallorca-Police weltweit. Auch in Großstädten gibt es den Mietwagen-Service, falls Sie sich kurz ein Auto mieten möchten. Wer einen Mietwagen über das Internet buchen möchte, sollte vorher einen Preisvergleich für Mietwagen aufsuchen. Hier kann man bequem Preise und Leistungen bekannter Online-Anbieter vergleichen und direkt buchen.




Schadensfälle im Ausland / kostenlose Probefahrt / KFZ-Versicherungsportal