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Artikel "CO² Ausstoß"

Eine kleine Meldung, zuerst kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen, erschütterte in der Vorweihnachtszeit 2006 viele Familien. Wieder sind unzählige Arten ausgestorben. Grund dafür ist einzig und allein der Mensch, der seit dem Zeitalter der Industrialisierung nicht mehr mit seiner vermeintlichen Lieblingsbeschäftigung aufhören kann: Dem Verbrauchen von Energie. Früher sagte man noch, es sei alles nicht so schlimm, aber heute sind die Folgen des massiven CO² Ausstoßes gravierender als zuvor: Erderwärmung, Artensterben, Orkane, Packeisschmelze und unzählige andere Dinge, die man gar nicht alle aufzählen kann. So zeigt zum Beispiel ein Bericht des Weltklima-Gremiums IPPC (International Plant Protection Convention), dass die Temperatur der Erde bis zum Jahr 2100 um bis zu 4,5 ° C ansteigen wird. Um diese Katastrophe abzuwenden müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen. So würden zum Beispiel einige Änderungen für Autofahrer schon Einiges bewirken. Der Umstieg von Diesel auf Bio Treibstoff oder sogar auf Wasserstoff Autos wäre ein sehr guter Anfang. Doch da viele Autofahrer auf keinen Fall auf das Geräusch ihres Motors verzichten wollen, haben wir noch jede Menge andere Alternativen um den CO² Ausstoß einzudämmen. Wir haben die Wärmedämmung, das 3-Liter Auto, wassersparende Duschköpfe und energiearme Kühlschränke. Ich verkneife mir die „saubere“ Atomkraft aufzuführen, mit deren radioaktiven Abfallprodukten wir bei Weitem genau so viel zu kämpfen haben. So bleibt als Lösung für die Zukunft also nur ein einheitlicher, streng durchstrukturierter Plan, an den sich alle Länder zu halten haben. Ein derartiger Plan existiert schon seit 1997, nämlich das Kyoto-Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz Kyōto in Japan).

Das bis zum Jahr 2012 gültige Abkommen schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest, die als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. Doch selbstverständlich gibt es auch hier wieder Gegner, die das Abkommen nicht unterzeichnet haben. Und wie könnte es anders sein, die Vereinigten Staaten von Amerika, einer der Hauptproduzenten von Treibhausgasen , haben dieses Abkommen nicht unterzeichnet, mit der Begründung, dass man sich das nicht leisten könne. Eine Grundsatz Diskussion, ob es jetzt billiger sei in klimaschützende Maßnahmen zu investieren oder die Schäden der durch Klimawandel entstehend Orkane zu bezahlen, möchte ich mir lieber sparen. Dennoch steht fest, dass wenn sich die Verhältnisse nicht bald ändern, die Klimakatastrophe wohl unaufhaltbar sein wird. „Doch die Verhältnisse, die sind nicht so!“, sagte damals schon Berthold Brecht. Doch anscheinend vergessen die meisten Menschen, dass es nur einen Verantwortlichen für die Verhältnisse gibt. Und das sind immer noch wir alleine.