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Artikel "Do-it-yourself – Die Werkstatt zu Hause"

Generell gesehen gibt es 3 Typen von Autofahrern.

Zum einen die „Never-Garage“, zu Deutsch Menschen, die nichts an ihrem Auto anfassen und sogar zum Reifen Wechseln in die Werkstatt fahren. Zu dieser Kategorie gehören statistisch hauptsächlich Frauen ohne festen Partner sowie Rentner. Die bevorzugten Fahrzeuge der Menschen dieser Kategorie sind die „großen“, teuren und vor allem neuen Autos vom 5er BMW bis zum Mercedes SLR.

Als zweites gibt es die Kategorie „Few-Garage“, also Menschen, die über ein gewisses Know-how verfügen und regelmäßig kleinere Arbeiten, wie zum Beispiel Reifen wechseln oder Zündkerzen austauschen. Das Fahrzeugspektrum dieser Kategorie ist sehr weit und reicht von nahe zu sämtlichen VWs bis hin zu „kleineren“ BMWs sowie Mercedes. Zu dieser Kategorie gehören statistisch hauptsächlich Männer im durchschnittlichen Alter von 35 Jahren, die meist verheiratet mit Kindern Leben.

Schließlich noch die Kategorie der „Whensoever-Garage“, sprich Leute, die nicht nur sämtliche Reparaturen selbständig vornehmen, sondern auch ihre Freizeit mit dem „Tunen“ also aufmotzen ihrer Autos verbringen. Sie lesen in ihrer Freizeit Automobil Magazine, wissen immer über die neusten Technologien bescheit und haben vermutlich mehr Werkzeuge zu Hause, als 40 Menschen der Kategorie „Few-Garage“. Leider gibt es statistisch gesehen am wenigsten Menschen aus der „Whensoever-Garage“ Klasse, da diese beinahe ausschließlich männlich sind. Das Durchschnittsalter liegt hier bei 26 Jahren, wobei in den letzten Jahren ein starker Abwärtstrend zu beobachten war und sich immer mehr Jugendliche, vor allem Fahranfänger, intensiv beginnen für die Autos zu Interessieren. Somit erwarten die Statisten bis 2025 ein durchschnittliches Alter von 22 Jahren in der „Whensoever-Garage“ Kategorie.

Die Fahrzeuge unterscheiden sich wohl in dieser Klasse am meisten. Einige bevorzugen richtig alte Wägen, die so genannten „Oldtimer“, und versuchen diese durch wiederholte Technik Upgrades immer auf dem neusten Stand zu halten. Andere bevorzugen richtig schnelle Autos und versuchen diese immer schneller und schneller zu bekommen. Wieder Andere bevorzugen ganz gewöhnliche Wägen aus allen Klassen, die sie dann versuchen so außergewöhnlich wie möglich umzubauen.

Doch da in Deutschland wohl die meisten Menschen zur Klasse „Few-Garage“ gehören hier noch ein par Hinweise, Tipps und Tricks zum Heimwerken am Auto:

Das wohl Wichtigste am Selbermachen ist immer zu wissen, was man gerade macht. Wenn man sich vornimmt die Zündkerzen zu wechseln und nicht mal ansatzweise weiß, wie eine Zündkerze aussieht, geschweige denn welche Funktion sie hat, sollte man das Vorhaben besser unterlassen.
Deswegen ist die wohl wichtigste Grundregel immer vorher zu recherchieren, sei es durch die Meinung eines kompetenten Bekannten, durch Zeitschriften oder durch das Internet.

Der danach wohl noch einzige Punkt, der dem Heimwerken noch im Weg steht, ist das passende Werkzeug: Selbstverständlich gibt es auch hier wieder jede Menge verschiedene Werkzeuge, die man selbstverständlich auch nicht alle zu Hause haben muss, dennoch gibt es einen gewissen Grundbestand der vorhanden sein sollte. Dazu gehören Schraubendreher Kreuz sowie Schlitz, besonders auch in kleinen Größen, eine Schere sowie diverse Zangen, Schmirgelpapier, Klebstoff, wie zum Beispiel UHU oder PATTEX, eine Pinzette, Öl, entweder gewöhnliches Haushaltsöl oder Nähmaschinenöl, fuselfreie Putztücher oder Putzlappen, die meist aus alten Bettlaken „gewonnen“ werden, Wattestäbchen, doppelseitiges Klebeband, Isolierband und Feilen aller Art. Damit lassen sich schon ziemlich viele der täglich am Auto auftretenden Mängel beseitigen.
Zusätzlich ist es für Menschen, die beschlossen haben zukünftig selber etwas mehr Hand an ihrem Auto anzulegen, empfehlenswert sich Bremsenreinigerspray zuzulegen, das in jeder Autozubehör Abteilung erhältlich ist.
Des Weiteren kann auch ein Lötkolben mit entsprechendem Zubehör nie schaden. Wer dazu noch etwas mehr Geld ausgeben möchte ist mit einem Dremel sehr beholfen, der einem als Multifunktionstalent fast in jeder Lage helfen kann.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es Heimwerker auf Grund der immer mehr zunehmenden Elektrizität in den Autos immer schwerer haben und vielleicht schon in naher Zukunft ohne entsprechende Software nicht mehr weiterkommen. Deswegen ist es abzuraten an der Elektrizität selber „rumzubasteln“, da ein Besuch in der Werkstatt vermutlich immer noch billiger ist, als die Anschaffung eines neuen Autos. Der absolute Autonarr spart sich sogar den Weg zum Lackierer, indem er sich eine Lackieranlage in die Garage einbaut. Dieses "Extrem"ist immer häufiger zu beobachten.

Tipp: EKS – Parken am Flughafen Schönefeld / Parken BBI