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Artikel "Feinstaubplakette"

Seit dem Inkrafttreten der Feinstaubverordnung planen viele Städte sogenannte Umweltschutzzonen einzurichten, die für Wagen mit schlechten Abgaswerten tabu sind. Ende des Jahres wollen viele Städte Umweltzonen einrichten, jedoch fragen sich jetzt schon viele Autofahrer, ob ihre Fahrzeuge unter die neue Verordnung fallen. Dafür hat der Gesetzgeber die Kennzeichnung in drei Schadstoffgruppen unterteilt. Grün, stellt die sauberste Kategorie dar, Gelb und Rot. Sind die Zonen eingerichtet haben Anwohner und Durchreisende nur noch mit der richtigen Plakette freie Fahrt. Von dem möglichen Durchfahrverbot sind vor allem ältere Dieselfahrzeuge, Benziner ohne geregelten Kat und Kat-Fahrzeuge betroffen. Fährt man durch eine solche Zone ohne richtige Plakette riskiert man ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.
Ob ein Fahrzeug eine grüne, gelbe oder rote Plakette erhält, kann anhand der Emissions-Schlüsselnummer im Fahrzeugschein erkennen. In älteren KFZ-Scheinen geben die letzten Ziffern der Schlüsselnummer zu "1" Auskunft. Bei neueren Scheinen die letzten beiden Ziffer unter "14.1". Nachfolgend sind alle Emissionsschlüssel aufgelistet. Kommt eine Ziffer nicht vor, gibt es keine Plakette. Dieselfahrzeuge welche mit einem Partikelminderungssystem nachgerüstet sind, springen in eine bessere Klasse.

Schadstoffgruppe 2 (rote Plakette):
- Benzin: -.-
- Diesel: 25 bis 29; 35; 41; 71
- Diesel nachgerüstet mit PMS

Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette):
- Benzin: -.-
- Diesel: 30; 31; 36; 37; 42; 44 bis 52; 72
- Diesel nachgerüstet mit PMS: Stufe PM1 – 14; 16; 18; 21; 22; 25 bis 29; 34; 35; 40; 41; 71; 77

Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette):
- Benzin: 14; 16; 18 bis 70; 71 bis 75
- Diesel: 32; 33; 38; 39; 43; 53 bis 70; 73 bis 75
- Diesel nachgerüstet mit PMS: Stufe PM1 – 49 bis 52; Stufe PM2 – 30; 31; 36; 37; 42; 44 bis 48; 67 bis 70; Stufe PM3 – 32; 33; 38; 39; 43; 53 bis 66 und Stufe PM4

Es ist auf jeden Fall ratsam, die Zeit bis zur Einführung der Umweltzonen zu nutzen, um sich bei seinem KFZ-Betrieb über individuelle Nachrüstmöglichkeiten zu informieren. Die Feinstaubplaketten werden von Zulassungsbehörden und anderen Stellen, die zur Abgasuntersuchung autorisiert sind, herausgegeben.

Seit 1.4.2007 wird der Einbau von Rußpartikelfiltern in gebrauchten Dieselfahrzeugen mit 330 Euro vom Staat gefördert. Diese Förderung wird mit der KFZ-Steuer verrechnet, damit sind rund die Häfte der Kosten für den Einbau gedeckt. Alle Fahrzeuge, die nicht mit einem solchen System ausgerüstet sind, müssen seit 1.4. pro 100 Kubikzentimeter 1,20 Euro mehr Steuern zahlen. Dieser Aufschlag wird bis März 2011 erhoben.