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Artikel "Hybridantrieb"

Nahezu alle Marktführer der Autobranche setzen mittlerweile verstärkt auf den Hybridantrieb. Generell bezeichnet man den Hybridantrieb als die Kombination verschiedener Antriebsprinzipien, also verschiedene Energiequellen, die eine Antriebsaufgabe in einer Anwendung übernimmt. Im Großen und Ganzen gibt es drei verschiedene Stufen des Hybridantriebs: Zum Ersten die Kategorie Full-hybrid, bei der alle zur Verfügung stehende Antriebsformen automatisch agieren. Zweitens die Kategorie Mild-hybrid, bei der eine Antriebsform zur Unterstützung anderer Antriebsformen dient. Und schließlich noch die Kategorie Micro-hybrid, bei der lediglich eine Start-Stop Funktionalität vorhanden ist, die dem Bordnetz dient. Selbstverständlich gibt es noch sämtliche Zwischenstufen sowie Kombinationen der einzelnen Kategorien.

Die wohl am meist verbreiteten Kraftfahrzeuge mit Hybridantrieb sind bivalent, das heißt, dass sie mit 2 verschiedenen Kraftstofftypen fahren könne. Üblicherweise ist das zum einen Benzin oder Diesel und zum anderen Flüssig-, Bio- oder Erdgas. Im Gasbetriebmodus werden weniger Schadstoffe ausgestoßen und somit reduziert sich der CO²-Anteil in unserer Luft. Das Fahrzeug kann also mit Gas fahren und bei Gasmangel somit sofort auf Benzin oder Diesel umschalten.
Der Betrieb mit Wasserstoff hingegen ist noch ziemlich unausgereift und befindet sich noch im Versuchsstadium. Jedoch existieren schon einige Prototypen, die mit Wasser und Benzin fahren.
Speziell zum Thema Wasserstoffautomobile gibt es im Bereich der Forschung sowie im Bereich der Einrichtung einiges Erfreuliches zu melden. Denn schon im November 2004 eröffnete mit der Aral am Flughafen in München die erste Wasserstoff-Tankstelle Deutschlands. Daraufhin gaben die Automobilkonzerne Daimler Chrysler und BMW bekannt, dass im Jahre 2020 mit den ersten marktreifen Wasserstoff-Fahrzeugen gerechnet werden kann. Im Folgejahr wurden die Projekte massiv gefördert und so kam es, dass schon in vielen Großstädten wasserstoffbetriebene Busse im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt wurden. 2006 kam dann der Durchbruch mit dem ersten serienreifen Wasserstoffkraftfahrzeug, dem Mazda RX-8. Seitdem folgen viele Konzerne dem Beispiel von Mazda und produzieren ihre eigenen wasserstoffbetriebenen Kraftfahrzeuge. Viele Forscher sind sich einig, dass Wasserstoff schon bald die Rolle des aktuellen sekundären Energieträgers, nämlich Strom, übernehmen wird. Der Anfang ist gemacht. Jetzt ist es an uns auf die umweltfreundlicheren Fahrzeuge umzusteigen. Die Möglichkeiten die sich ergeben sind enorm und wenn erst ein Fahrservice Hybridautos im Rahmen von Fahrzeug-Marketing vorstellt, werden sie schnell bekannt und wenn ein solcher dann evtl. auch gleich einen Teil seiner Flotte umstellt, hat ein Hersteller einen Fuß in der Tür.




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