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Artikel "Schaltgetriebe oder Automatik?"

Die einen schwören auf das Automatikgetriebe, für die anderen kommt dies gar nicht in Frage.

Da diese Frage nicht pauschal zu beantworten ist, werden Nachstehend die Verschiedene Getriebearten kurz vorgestellt.

Bei den verschiedenen Getrieben unterscheidet man zwischen Schaltgetriebe, dem Automatikgetriebe, dem automatisierten Schaltgetriebe, einem Direktschaltgetriebe mit Doppelkupplung und dem stufenlosen Getriebe.

Das Fahren mit einem Handschaltgetriebe ist bewährt, da wohl die meisten Autofahrer dies erlernen. Wer hiermit umgehen kann, der spart ohne weiters Sprit. Der Nachteil macht sich wohl erst beim Stopp and Go Verkehr bemerkbar. Denn hier kann das ständige Kuppeln und Schalten nervend werden.

Automatikgetriebe haben ein Drehmomentwandler anstatt der bekannten Kupplung. Dem Fahrer wird das Anfahren am Hang erleichtert und das Schalten abgenommen. Wer dennoch möchte, kann die Gangwahl selbst übernehmen. Der Komfort des Automatikgetriebe ist allerdings teurer und der höhere Benzinverbrauch ist zumindest bei Automatikgetrieben mit wenigen Gängen als nachteilig zu betrachten. Ein Automatikgetriebe mit mehreren Gängen ist sparsamer.

Das automatisierte Schaltgetriebe ist von der Bauart kostengünstiger. Es vereint das manuelle Getriebe mit den Vorteilen der Automatik. Hier wird die Drehzahl niedrig gehalten und somit der Spritverbrauch gering gehalten. Dies ist möglich das der Gangwechsel und das kuppeln automatisch stattfindet. Die Gänge können auch manuell über dem Schalthebel oder per Schaltwippe am Lenker gewählt werden. Da die Funktionsweise je nach Hersteller anders ist, kann es sehr schnell in manchen Situationen zu einer Fehlbedienung kommen. Denn der Schalthebel muss bei der manuellen Gangwahl je nach Hersteller zum Hochschalten nach vorne, nach hinten oder zur Seite bewegt werden.

Beim Direktschaltgetriebe werden die Gänge ruckfreier gewechselt und es kommt zu keiner Zugkraftunterbrechung. Die Beschleunigung ist effektiver als bei einem Handschaltgetriebe. Ein Direktschaltgetriebe enthält zwei Teilgetriebe mit jeweils einer eigenen Kupplung. Das erste Getriebe ist für die Gänge eins, drei und fünf aktiviert. Beim zweiten Getriebe werden die Gänge zwei, vier und sechs vorgewählt. Je nachdem welcher Gang gerade im Ersten Getriebe aktiv ist, wählt das Zweite den nächsten Gang schon aus. Dieses Getriebe ist vom Komfort her etwa einem Automatikgetriebe gleichzusetzen. Vom Verbrauch gleicht es dem Schaltgetriebe. Der Hohe Preis für diese Variante, die es nur bei VW gibt ist der einzigste Nachteil.

Der niedrige Verbrauch der Schaltgetriebe und der Luxus des Automatikgetriebes, werden beim stufenlosem Getriebe vereint. Der Schaltvorgang ist nicht spürbar, die Beschleunigung geschieht bei etwa gleichbleibender Motordrehzahl ohne Kraftunterbrechung.

CVT-Getriebe werden von Audi, Nissan und der A-Klasse von Mercedes angeboten. Wiederum nichts für kleine Brieftaschen: Die Anschaffungskosten sind deutlich höher.

Empfehlungen für die Wahl des richtigen Getriebes

"Eine generelle Empfehlung, welches Getriebe im Auto man nehmen soll, gibt es nicht", fasst Kerbl die Testergebnisse zusammen. Es lassen sich aber je nach Fahrzeugklasse und Praxisgebrauch Empfehlungen ableiten:

Automatikgetriebe brauchen mehr Leistung und große Limousinen mit starken Motoren sind mit Schaltgetriebe nicht so souverän fahrbar. "Ebenso wird man keinen VW Polo mit Automatik-Getriebe kaufen.", erläutert Kerbl. "Den Verlust an Leistung kann ein leistungsstarkes Fahrzeug leichter kompensieren als der ohnehin schon schwache Kleinwagen." Im Test zeigt sich der BMW 330i mit Stufenautomat am ausgewogensten.

Für Langstrecken-Fahrer auf der Autobahn ist ein manuelles Schaltgetriebe ausreichend. "Wenn es sich im Stadtverkehr staut, wird einem beim Stop-and-Go der Komfort fehlen, den ein automatisches Getriebe bietet.", meint Kerbl.




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